Vielleicht vielleichter ist der Titel seiner neuen CD, die er im Februar 2025 aufgenommen hat und nun bei seinem schon vierten Konzert imTragödchen vorstellt.
Zwölf Lieder, aufgenommen an drei Tagen am Flügel des Ufo – Tonstudios in Berlin Friedrichshain. Nacheinander so eingespielt wie auf der Scheibe festgehalten. Zwei der Texte stammen von 1984, sonst ist das alles in den letzten zwei Jahren entstanden. Das spürt man.. Manfred Maurenbrecher war selten glücklicher mit einer neuen Platte. Auch dass es so schnell ging, machte ihm Freude.
Die er gern mi dem Tragödchen-Publikum und dem Direktorium teilen möchte. CDs kommen ja allmählich eher aus der Vergangenheit. Aber sind vielleicht doch für die Zukunft: „Wir müssen lachen. Doch wir wissen noch, wie’s geht …“
„Das Jahrzehnt, in dem ich ins Labyrinth der Profi-Unterhalter geriet“, nennt Manfred Maurenbrecher die Achtziger Jahre, an die der Berliner Liedermacher sich in seinem neuen Buch "Der Rest ist Mut" erinnert, sich den jungen Mann, der er damals war von heute aus betrachtet. Ein junger Musiker, der gerade sein Studium beendet hatte, von Spliff-Drummer Herwig Mitteregger entdeckt und Teil der gloriosen Fabrik von Jim Rakete wurde, in der sich mit Nena, Spliff und Nina Hagen einige der erfolgreichsten Musiker der Republik tummelten, schließlich einen Plattenvertrag mit dem Majorlabel CBS (heute Sony Music) bekam.
Auf dem emotionalen Höhepunkt erschien 1985 das Album "Viel zu schön", die Platte, die ihn vom Kritikerliebling zum Star katapultieren sollte und bei der sich auch Maurenbrecher selbst beweisen wollte. Der WDR Rockpalast zeigte sich jedenfalls beeindruckt und lud Maurenbrecher samt Band in die Hamburger Markthalle ein, um ein Konzert aufzuzeichnen, das parallel zum Buch jetzt erstmals auf CD und DVD erschien.
Außerdem lockt er die Besucher natürlich wieder ins „Hafencafé“, den Song, den er und Ulla Meinecke jeweils zu einem Hit in den 80er Jahren machten.